Freitag, 4. November 2011

Stahl macht Straßen sicherer - mehr Schutz beim Autounfall durch Leitplanken

Engagement gegen den Abbau von Stahlschutzplanken an deutschen Autobahnen

Gegen das Verschwinden von Leitplanken macht sich deshalb die Initiative ?Die Sicherheit an Deiner Seite? stark. Hier engagiert man sich gemeinsam dafür, die Menschen über die lebensrettenden Vorteile von Stahlschutzplanken aufzuklären. Die Initiative legt auch Wert darauf, dass nur Stahlschutzplanken mit RAL-Gütezeichen verbaut werden, die die Sicherheitskriterien der europäischen Norm DIN EN 1317 und den 'Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme (RPS)' erfüllen. In der DIN EN 1317 ist geregelt, wie Fahrzeugrückhaltesysteme (Leitplanken) geprüft werden müssen, bevor sie auf öffentlichen Straßen aufgestellt werden dürfen. rn

Alle anderthalb Minuten wird in Deutschland ein Mensch im Straßenverkehr verletzt; alle zwei Stunden wird ein Mensch getötet. Diese tragische Bila nz hat das Statistische Bundesamt aus den Verkehrsunfällen der vergangenen Jahre gezogen. Erschreckend ist auch, dass fast jedes zweite im Straßenverkehr getötete Kind in einem Auto verunglückt. Obwohl die Unfallzahlen mit Todesfolge in den letzten Jahren gesunken sind, waren 2010 dennoch mehr als 3.600 Opfer zu beklagen.
Für 2011 wird nach vielen Jahren des stetigen Rückgangs erstmals wieder mit einem Anstieg der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

Die Unfallursachen liegen zum Teil am nicht den Verkehrsverhältnissen angepassten Fahren. Umso wichtiger ist ein sicherer Schutz, wenn es zum Schlimmsten kommt. Das Prinzip der "verzeihenden Straße" bedeutet, dass ein Fahrfehler nicht zwangsläufig mit der Höchststrafe geahndet wird. Die Entwicklung der passiven Sicherheit, wie z.B. die Weiterentwicklung der Knautschzonen bei PKWs, hat in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich dazu beigetragen, dass Unfälle mit tödlichem Ausgang abgenommen haben. Durch die Verformbarkeit der Karosserie wird die Energie eines Anpralls aufgenommen und damit die Insassen vor Schlimmeren bewahrt. Leitplanken haben die gleiche Grundidee. Sie geben nach und leiten die Fahrzeuge sanft um. Völlig unverständlich, dass Leitplanken trotzdem abgebaut und stattdessen starre Aufhaltesysteme aufgestellt werden.

Gegen das Verschwinden von Leitplanken macht sich deshalb die Initiative "Die Sicherheit an Deiner Seite" stark. Hier engagiert man sich gemeinsam dafür, die Menschen über die lebensrettenden Vorteile von Stahlschutzplanken aufzuklären. Die Initiative legt auch Wert darauf, dass nur Stahlschutzplanken mit RAL-Gütezeichen verbaut werden, die die Sicherheitskriterien der europäischen Norm DIN EN 1317 und der 'Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme (RPS)' erfüllen. In der DIN EN 1317 ist geregelt, wie Fahrzeugrückhaltesysteme (Leitplanken) geprüft werden müssen, bevor sie auf öffentlichen Straßen aufgestellt werden dürfen.

Gleichzeitig will man Mut machen, über das Thema zu sprechen, beispielsweise unter facebook.com/sichernachgeben und twitter.com/nachgeben_com. Darin sieht man die große Chance etwas zu bewegen - für mehr Sicherheit an deutschen Autobahnen, die nicht auf Kosten von vermeintlicher Sparsamkeit geht. Denn auch das Vorurteil, Leitplanken seien teurer, will man richtig stellen, weil sie in der Regel sogar günstiger als starre Systeme sind. Stahlschutzplanken sind nachhaltig. Sie sind zu 100 % recyclebar. Und wesentlich schneller verbaut.
Im Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist zu hoffen, dass schnell ein Umdenken bei den Entscheidern von Straßenbaumaßnahmen stattfindet. Jeder kann dabei mithelfen, darüber sprechen und sich unter www.nachgeben.com informieren.

Link zur Pressemitteilung:
http://www.newsmax.de/stahl-macht-straen-sicherer--mehr-schutz-beim-autounfall-durch-leitplanken-pressemitteilung11918.html